© A. Etges/Mercator-Institut

Programm für geflüchtete Lehrkräfte

Derzeit fehlen bundesweit Lehrkräfte. Gleichzeitig sind qualifizierte geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive in Deutschland. Das International Office, das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache/Arbeitsbereich Interkulturelle Bildungsforschung und das Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Universität zu Köln bieten seit Juli 2018 gemeinsam ein Programm für geflüchtete Lehrkräfte an. In dem Programm können die teilnehmenden Lehrkräfte ihre sprachlichen und fachlichen Kenntnisse erweitern und praktische Erfahrungen an Schulen in Deutschland sammeln, um ihre beruflichen Chancen im hiesigen Bildungssystem zu verbessern.

Das einjährige Weiterqualifizierungsprogramm beinhaltet Deutschkurse zur Vorbereitung auf die C1-Deutsch-Prüfung, universitäre Seminare in Bildungswissenschaften und Fachdidaktik. Darüber hinaus absolvieren die Teilnehmenden begleitete Praktika in Schulen und bekommen einen Einblick in die Schulrealität in Deutschland. Zudem werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Programm individuell zu den Perspektiven für ihren weiteren Werdegang beraten. 

Insgesamt besteht das einjährige Programm für geflüchtete Lehrkräfte aus einem vorbereitenden Sommersprachkurs (Niveau B2) und vier parallelen Bausteinen:

  • Aufbauender Deutschkurs (Niveau C1)
  • Bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Seminare
  • Begleitete Praktika an Kölner Schulen
  • Individuelle Berufsberatung

Auf einen Blick

Ziel

In dem Programm können geflüchtete Lehrkräfte ihre sprachlichen und fachlichen Kenntnisse erweitern und praktische Erfahrungen an Schulen sammeln, um ihre beruflichen Chancen im deutschen Bildungssystem zu verbessern.

Förderer

Das Programm wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.

Laufzeit

1. Durchgang: Juli 2018 bis Juli 2019

2. Durchgang: August 2019 bis Juli 2020

3. Durchgang: August 2020 bis Juli 2021

Projektleiterinnen

Dr. Henrike Terhart

Dr. Susanne Preuschoff (International Office)

Weitere Projektbeteiligte

Dr. Christoph Gantefort (Lehre)

Petr Frantik (Lehre)

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