© A. Etges/Mercator-Institut

Wer wir sind

Unser Mission Statement

Sprachliche Kompetenzen entscheiden wesentlich über Bildungserfolg. Insbesondere für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringer Bildung, niedrigem sozioökonomischen Status oder Migrationshintergrund sind sprachliche Anforderungen jedoch oftmals eine Hürde.

Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache will sprachliche Bildung verbessern. Es

  • erforscht und entwickelt innovative Konzepte, Maßnahmen und Instrumente für sprachliche Bildung und die Professionalisierung von Pädagoginnen und Pädagogen.
  • bildet regional Lehramtsstudierende aus und bundesweit Pädagoginnen und Pädagogen in Kitas, Schulen und der Erwachsenenbildung fort.
  • bereitet wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt für Entscheidungsträger in Bildungspolitik und -verwaltung sowie Bildungspraxis auf und stellt sie in unterschiedlichen Formaten bereit.
  • ist bundesweit zentraler wissenschaftlicher Ansprechpartner für sprachliche Bildung und engagiert sich in der Debatte über die erfolgreichere Gestaltung von Bildung.
  • arbeitet interdisziplinär, national und international vernetzt, nutzeninspiriert und praxisnah.

Mit seiner Forschung und seinen wissenschaftlichen Serviceleistungen zu sprachlicher Bildung in einer mehrsprachigen Gesellschaft trägt das Mercator-Institut zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem bei.

Partner

Das Mercator-Institut wurde 2012 gegründet und ist ein Institut der Universität zu Köln, initiiert und gefördert durch die Stiftung Mercator.

Ein zentrales Ziel der Stiftung Mercator ist es, gesellschaftliche Teilhabe und Integration durch bessere Bildungschancen für alle zu ermöglichen. Mit dem Mercator-Institut fördert sie seit dem Jahr 2012 ein wissenschaftlich unabhängiges Institut, das die sprachliche Bildung und die Sprachförderung entlang des gesamten Bildungswegs und insbesondere in der Schule verbessern will. Die Stiftung Mercator ist eine private, unabhängige Stiftung. Sie strebt mit ihrer Arbeit eine Gesellschaft an, die sich durch Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit auszeichnet. Dabei konzentriert sie sich darauf, Europa zu stärken, den Bildungserfolg benachteiligter Kinder und Jugendlicher insbesondere mit Migrationshintergrund zu erhöhen, Qualität und Wirkung kultureller Bildung zu verbessern, Klimaschutz voranzutreiben und Wissenschaft zu fördern. Die Stiftung Mercator steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Expertise und praktischer Projekterfahrung. Als eine führende Stiftung in Deutschland ist sie national wie international tätig. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie und dem Sitz der Stiftung, fühlt sie sich besonders verpflichtet.

Die Universität zu Köln bietet ihren Studierenden ein großes Spektrum an Studiengängen, darunter auch Doppelabschlussprogramme mit renommierten Partnern, z. B. in den Rechtswissenschaften mit der Sorbonne (Paris). Alle Studiengänge zielen auf ein exzellentes Bildungs- und Lehrangebot, das die Studierenden auf eine wissenschaftliche und/oder berufliche Karriere vorbereitet. Im Wintersemester 2016/17 waren gut 49.000 Studierende eingeschrieben. Mit mehr als 12.500 Lehramtsstudierenden und einem Studienangebot für alle Lehrämter ist die Universität zu Köln eine der größten Einrichtungen für Lehrerausbildung in Europa. Deshalb hat die Universität zu Köln Maßnahmen ergriffen, um den individuellen Ausbildungsbedürfnissen ihrer Studierenden noch besser gerecht zu werden, insbesondere durch die Erprobung und Einführung neuer Konzepte zur forschungs- und berufsorientierten Ausbildung. Seit 2015 fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung die Kölner Zukunftsstrategie Lehrer*innenbildung – Heterogenität und Inklusion gestalten (ZuS).

Netzwerke

Das Mercator-Institut ist Mitglied im Leibniz Forschungsverbund Bildungspotenziale. In dem Verbund haben sich 23 Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen, um ihre Expertise zu bündeln und die Sichtbarkeit der Leibniz-Gemeinschaft in Bildungsfragen bei Forschungsförderern, politischen Entscheidungsträgern, Bildungsadministration und in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Außerdem ist die Koordinierungsstelle der Bund-Länder-Initiative Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) am Mercator-Institut angesiedelt. In dem Programm werden die in den Bundesländern eingeführten Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung für Kinder und Jugendliche im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt. Zum Trägerkonsortium gehören neben dem Mercator-Institut das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB).

Organisation

Das Mercator-Institut bearbeitet Forschungsfragen sprachlicher Bildung in drei Abteilungen: Sprache und Lernen, Sprache und Bildungssystem sowie Sprache und Profession. Die Stabsstellen Kommunikation und Zentrale Dienste unterstützen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei ihrer Arbeit. Im Kuratorium kommen Entscheider der Universität zu Köln und der Stiftung Mercator zusammen, um grundsätzliche Fragen und zu klären. Der wissenschaftliche Beirat berät das Mercator-Institut in zentralen wissenschaftlichen und strategischen Fragen.

Organigramm des Instituts (© Mercator-Institut)

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