© A. Etges/Mercator-Institut

Mehrsprachig Lernen

Wenn Schülerinnen und Schüler in die Schule kommen, sind viele von ihnen bereits mehrsprachig. Wie können Lehrkräfte diese sprachliche Vielfalt und Mehrsprachigkeit in institutionellen Bildungskontexten wahrnehmen und sie für den Ausbau bildungssprachlicher Kompetenzen nutzen? Dieser Frage geht die interne Forschungsgruppe im Projekt Mehrsprachig Lernen nach.

Das Vorhaben nimmt die Perspektive mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler in den Blick. Beleuchtet werden soll dabei insbesondere, welche Erfahrungen mehrsprachig aufgewachsene Jugendliche im schulischen Kontext machen und inwiefern sie ihre Mehrsprachigkeit als Ressource im Lernprozess nutzen können. Dazu führen die Mitglieder der internen Forschungsgruppe Interviews mit mehrsprachig aufgewachsenen Schülerinnen und Schülern der Oberstufe, die das Abitur bzw. eine Hochschulzugangsberechtigung anstreben. 

Ziel des Vorhabens ist es, Erfahrungen mehrsprachig aufgewachsener Schülerinnen und Schüler zu rekonstruieren und Strategien zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen der Schule herauszuarbeiten. Die so erlangten Befunde können einerseits Lehrkräften Impulse geben, wie sie mehrsprachige Ressourcen von Schülerinnen und Schülern im Unterricht effektiv nutzen können. Andererseits können sie Implikationen für die Wissenschaft eröffnen, indem ein vertieftes Verständnis für die Lernprozesse mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler entwickelt wird.  

Auf einen Blick

Ziel

Ziel der Forschungsgruppe ist es, die Erfahrungen mehrsprachiger Lernender und ihre Strategien zum Umgang mit bildungssprachlichen Anforderungen in der Schule zu rekonstruieren

Förderer

Mercator-Institut (Nachwuchsförderung)

Laufzeit

2020 bis 2021

Leitung

Jun.-Prof.’in Dr. Nora von Dewitz

Team

Dr. Ina-Maria Maahs
Daniela Wamhoff
Caroline Ambrosini
Patricia Oelrich