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Scoping Review

Entwicklung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen bei neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Im Rahmen aktueller Migrationsbewegungen kommen zahlreiche junge Menschen nach Deutschland. Damit steigt zum einen die Anzahl von Schülerinnen und Schülern insgesamt und zum anderen nimmt dadurch die sprachliche und kulturelle Vielfalt an den Schulen zu. Letzte erfordert neue passgenaue Entwicklungsprozesse schulischer Bildung, die wiederum auf Entscheidungen basieren, die die Verantwortlichen auf Grundlage von Forschung und Evidenzen treffen. Bislang gibt es jedoch einerseits wenig Forschung und Informationen zu den Leistungsdaten – sprachlicher und fachlicher Natur – von neu zugewanderten Lernenden im deutschsprachigen Kontext, zum anderen keine systematischen Überblicksdarstellungen der entsprechenden vorhandenen Studien. 

An diesem Desiderat setzt das Projekt Entwicklung sprachlicher und fachlicher Kompetenzen bei neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an: Ziel ist es, systematisch und unter Berücksichtigung relevanter Standards die bisher durchgeführten Forschungsstudien zur Erfassung von Leistungsdaten und ihrer Entwicklung zu bündeln. Zu diesem Zweck eignet sich das Scoping Review-Verfahren besonders gut. Dabei werden zunächst bestimmte Such- und Auswahlkriterien zu der Forschungsfrage festgelegt und im nächsten Schritt eine Übersicht von Studien – als Zusammenfassung sowie eine (ggf. kritische) Systematisierung und Gegenüberstellung der Untersuchungen und ihrer Ergebnisse erstellt. Um das Bild zu vervollständigen, erfolgt zudem eine Anfrage zu Ergebnissen und laufenden Studien, die noch nicht publiziert sind. Das Ergebnis ist eine replizierbare und aktualisierbare narrative Synthese der Resultate vorhandener Studien. 

Auf einen Blick

Ziel

Ziel des Projekts ist es, ein Scoping Review zu derzeitigen Erkenntnissen zur akademischen Entwicklung neu zugewanderter Schülerinnen und Schülern in Deutschland zu erstellen.

Laufzeit

September 2020 - Mai 2021

Projektleiterin

Dr. Evghenia Goltsev

Projektmitarbeiterin

Anne Raveling