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09. Juli 2021Aktuelles

Wir trauern um unsere Kollegin Dr. Christina Gollan

Wir trauern um unsere Kollegin Dr. Christina Gollan, die am 30. Juni 2021 im Alter von nur 37 Jahren verstorben ist.

Christina Gollan war seit August 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Initiative Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung (BiSS-Transfer) im Forschungsprojekt Multiplikation und Transfer und Mitarbeiterin in der Abteilung Sprache und Bildungssystem des Mercator-Instituts. Nach ihrem Studium der Regionalwissenschaften Lateinamerika an der Universität zu Köln arbeitete sie zunächst in einem Forschungsprojekt zu Mikrokrankenversicherungen an der Universität zu Köln und dann am Centrum für Evaluation (CEval) in Saarbrücken sowie als freie Evaluatorin, bevor sie 2020 ans Mercator-Institut wechselte. In ihrer Promotion, die sie 2019 im Fach Wirtschafts- und Sozialwissenschaften abschloss, untersuchte sie die Wirkung von Mikrokrankenversicherungen auf den Zugang zu Gesundheitsversorgung im ländlichen Indien.

Menschlich und fachlich – mit ihrer ausgewiesenen Expertise im Bereich Monitoring und Evaluation – war Christina Gollan eine Bereicherung für unser Team. Viele von uns haben sie aufgrund der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Homeoffice leider nur über den Bildschirm kennengelernt. In digitalen Besprechungen beeindruckte sie durch ihre unprätentiöse Präsenz. In Erinnerung und im Ohr bleibt auch ihre immer klare Stimme, in der sie Dinge sachlich und eindeutig, aber auch mit einer gewissen Nachdenklichkeit im Ton formulierte, die nichts definitiv klingen ließ. 

Christina Gollans Tod macht uns tief betroffen. Wir verlieren nicht nur eine hochqualifizierte Mitarbeiterin, sondern auch eine geschätzte und engagierte Kollegin. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie und ihren Freunden.


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