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24. August 2020Aktuelles

Neues Projekt zur Förderung digitalisierungsbezogener Kompetenzen von Lehrenden gestartet

Studien zeigen, dass Lehrkräfte in Deutschland nur sehr selten regelmäßig an Fortbildungen zu digitalisierungsbezogenen Themen teilnehmen und ihren Schulleitungen zufolge im Durchschnitt lediglich niedrige Kompetenzen in diesem Bereich vorweisen. Hier setzt das NRW-weite Verbundprojekt COMeIN (Communities of Practice NRW für eine Innovative Lehrerbildung) an. Daran ist auch das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache beteiligt. 

Um die digitalisierungsbezogenen Kompetenzen von Lehrpersonen zu fördern, entwickeln Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Lehrerbildung und Schulpraxis entsprechende Konzepte und Produkte. Dafür arbeiten Expertinnen und Experten sowie Entscheiderinnen und Entscheider aller drei Phasen der Lehrerbildung sowie verschiedener Fächer und Themen in sogenannten Communities of Practice (CoP) zusammen. 

Das Mercator-Institut kooperiert in der CoP Deutsch als Zweitsprache (DaZ) mit der Universität Bielefeld. Im Fokus dieser Arbeitsgruppe steht dabei sprachliche Bildung als Querschnittsaufgabe in Schule und Unterricht und das sprachsensible Unterrichten in allen Fächern. Hierbei strukturiert und entwickelt die CoP DaZ zum einen digitale Angebote, die zur Aneignung sprachbildungsbezogener Kompetenzen von Lehrpersonen beitragen sollen. Zum anderen geht sie der Frage nach, welche Kompetenzen Lehrkräfte benötigen, um digitale Lernformate sinnvoll für den sprachsensiblen Fachunterricht nutzen zu können.

Initiator ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Programm Qualitätsoffensive Lehrerbildung.


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