02.08.2019
Bericht

Professionalisierungsforschung in der sprachlichen Bildung

Aus der Bildungsforschung ist bekannt, dass gelingende sprachliche Bildung und Förderung in erheblichem Maße auch von den Kompetenzen der Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte abhängen. Neben den täglich anfallenden Aufgabenbereichen im Feld der sprachlichen Bildung, müssen diese gleichzeitig neue Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigen und in ihren Berufsalltag integrieren.

Die Bewältigung dieser Vielfalt an Aufgaben stellt für viele Pädagoginnen und Pädagogen eine Herausforderung dar. Obwohl der Bedarf nach sprachlicher Bildung von Seiten der pädagogischen Praxis längst erkannt und bestätigt wird, führt leidglich ein Drittel der Lehrkräfte die nötigen Maßnahmen zur Sprachförderung in ihrem Unterricht durch (Mörs & Bach, 2017). Als Grund für die ausbleibende Förderung  werden vor allem mangelnde Kenntnisse im Bereich der sprachlichen Bildung sowie unzureichende Qualifizierung im Umgang mit rein sprachlichen Problemen der Lernenden angegeben. Daraus erwächst der Wunsch nach wirksamen Qualifizierungsmöglichkeiten in allen Bildungsetappen und über alle drei Phasen der Lehrerbildung hinweg. Mithilfe von zielgerichteten Aus-, Fort- und Weiterbildungsangeboten sollen angehende und berufstätige Lehrkräfte bzw. pädagogische Fachkräfte bei der Qualifizierung für sprachliche Bildung unterstützt und auf den täglichen Umgang mit sprachlicher Heterogenität im Unterrichtsalltag vorbereitet werden. Neben dem Lernen im Beruf sind darüber hinaus auch Konzepte für die Weiterentwicklung persönlicher Kompetenzen erforderlich.

Hieraus ergibt sich eine Reihe von Fragen: Welche Kenntnisse über sprachliche Bildung benötigen Lehrkräfte, um guten Unterricht gestalten zu können? Welche Rolle spielen Sprache und sprachliche Bildung für guten Unterricht bzw. für eine gute Kitaarbeit? Welche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind nötig und ab wann ist ein ausreichendes Maß an Qualifizierung erreicht? Welche Gelingensbedingungen und erfolgreichen Elemente müssen geschaffen werden, um nachhaltige Fortbildungen zu ermöglichen? Welchen Stellenwert haben Professionalität und Professionalisierung als biographisches Konzept persönlicher Bildung? Welchen Anteil hat die erste Phase der Lehramtsausbildung bzw. die Fachausbildung an der Professionalisierung?

Im Symposium wurde neben diesen Fragen und den Herausforderungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern von der Grundschule bis zur beruflichen Bildung ebenso die Perspektive der frühen sprachlichen Bildung in den Blick genommen und diskutiert. Nach einer Einführung in den nationalen und internationalen Forschungskontext zur Professionalisierung von Lehrkräften folgte ein Überblick über die Kompetenzen von Lehrpersonen sowie über die Professionalisierung von pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich. Im Anschluss wurde die berufsbiografische Perspektive auf Professionalisierung am Beispiel migrationsbedingt mehrsprachiger Pädagoginnen und Pädagogen vorgestellt.

Professionalisierungsforschung in der sprachlichen Bildung – Einführung in den nationalen und internationalen Forschungskontext

Prof. Dr. Johannes König (Universität zu Köln)

Der Beitrag führt zunächst in die Forschung zur Professionalisierung von Lehrkräften ein. Dabei werden unterschiedliche Zugänge und Ansätze im Überblick genannt. Eine Schwerpunktsetzung erfolgt im Bereich der empirischen Forschung zum professionellen Wissen von Lehrkräften allgemein und in sprachlichen Domänen. Es werden unterschiedliche Modellvorstellungen zur Beschreibung aus dem internationalen und nationalen Forschungskontext vorgestellt.

Weiterführend werden Ergebnisse aus verschiedenen empirischen Forschungsprojekten präsentiert, die Fragen zur Professionalisierung während der Lehrerbildung in den Blick nehmen. Mit Blick auf Projekte aus dem nationalen Forschungskontext werden Ergebnisse zu Wirkungen der hiesigen Lehrerausbildung und ihre Lerngelegenheiten thematisiert.

In der Diskussion werden die verschiedenen Befunde in den Kontext aktueller Maßnahmen aus dem Bereich der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ eingeordnet. Perspektiven für zukünftige Forschung und die Gestaltung der Lehrerbildung runden den Vortrag ab.

 

Prof. Dr. Johannes König ist seit 2011 Universitätsprofessor für Empirische Schulforschung mit dem Schwerpunkt Quantitative Methoden an der Universität zu Köln. Seit 2014 ist er dort geschäftsführneder Direktor des Interdisziplinären Zentrums für empirische Lehrer*innen- und Unterrichtsforschung (IZeF). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Forschung zum Lehrerberuf und zur Lehrerbildung sowie der Schul- und Unterrichtsforschung.

 

Zum Weiterlesen:

König, J. (2018). Erziehungswissenschaft und der Erwerb professioneller Kompetenz angehender Lehrkräfte. In J. Böhme, C. Cramer & C. Bressler (Hrsg.), Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung im Widerstreit (S. 62-81). Bad Heilbrunn: Klinkhardt. 

König, J., Doll, J., Buchholtz, N., Förster, S., Kaspar, K., Rühl, A.-M., Strauß, S., Bremerich-Vos, A., Fladung, I. & Kaiser, G. (2018). Pädagogisches Wissen versus fachdidaktisches Wissen? Struktur des professionellen Wissens bei angehenden Deutsch-, Englisch- und Mathematiklehrkräften im Studium. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 21 (3), 1-38. Download PDF

König, J., Bremerich-Vos, A., Buchholtz, C., Lammerding, S., Strauß, S., Fladung, I. & Schleiffer, C. (2017). Modelling and validating the learning opportunities of preservice language teachers: On the key components of the curriculum for teacher education. European Journal of Teacher Education, 40 (3), 394-412. Download PDF

König, J., Ligtvoet, R., Klemenz, S., & Rothland, M. (2017). Effects of Opportunities to Learn in Teacher Preparation on Future Teachers' General Pedagogical Knowledge: Analyzing Program Characteristics and Outcomes. Studies in Educational Evaluation, 53, 122-133. Download PDF

König, J., Tachtsoglou, S., Lammerding, S., Strauß, S., Nold, G. & Rohde, A. (2017). The Role of Opportunities to Learn in Teacher Preparation for EFL Teachers' Pedagogical Content Knowledge. The Modern Language Journal, 101 (1), 109-127. Download PDF

Kramer, C., König, J., Kaiser, G., Ligtvoet, R. & Blömeke, S. (2017). Der Einsatz von Unterrichtsvideos in der universitären Ausbildung: Zur Wirksamkeit video-und transkriptgestützter Seminare zur Klassenführung auf pädagogisches Wissen und situationsspezifische Fähigkeiten angehender Lehrkräfte. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 20 (Supplement 1), 137-164. Download PDF

König, J. & Kramer, C. (2016). Teacher professional knowledge and classroom management: On the relation of general pedagogical knowledge (GPK) and classroom management expertise (CME). ZDM -The International Journal on Mathematics Education, 48 (1), 139-151. Download PDF

König, J., & Pflanzl, B. (2016). Is teacher knowledge associated with performance? On the relationship between teachers' general pedagogical knowledge and instructional quality. European Journal of Teacher Education, 39 (4), 419-436. Download PDF

König, J. & Rothland, M. (2018). Das Praxissemester in der Lehrerbildung: Stand der Forschung und zentrale Ergebnisse des Projekts Learning toPractice. In J. König, M. Rothland & N. Schaper (Hrsg)., Learning toPractice, Learning toReflect? Ergebnisse aus der Längsschnittstudie LtPzur Nutzung und Wirkung des Praxissemesters in der Lehrerbildung(Kap. 1, S. 1-62). Wiesbaden: Springer VS. Download PDF

Diversität als Chance und Forschungspotential

Prof. Dr. Rosemarie Tracy (Universität Mannheim)

Im Elementar- und Primarbereich wird seit Jahren die Heterogenität von Kindergruppen und Klassenverbänden als Herausforderung für die Praxis und als Problem für die Forschung thematisiert. Hinzu kommt, dass auch die Fachkräfte u.a. aufgrund unterschiedlicher Dauer und Art ihrer Beschulung eine sehr heterogene Gruppe darstellen. Dazu gesellt sich das Problem der fehlenden Vergleichbarkeit von Ausbildungsinhalten und Leistungsstandards über Bundesländer hinweg. Schließlich können Fachkräfte manches, was sie sich an professionellem Wissen und Können angeeignet haben, in Ermangelung organisatorischen Spielraums nicht umsetzen.

Daher kann es nicht überraschen, dass die Professionalisierungsforschung in Deutschland in vielen Bereichen noch in ihren Kinderschuhen steckt und dass man sich angesichts des Mangels an repräsentativen Studien nur vorsichtig dazu äußern kann, „was wirkt“. Ein Anliegen des Vortrags besteht darin zu unterstreichen, dass sich für die Professionalisierungsforschung gerade aufgrund der Vielfalt unabhängiger Variablen interessante Forschungsfragen eröffnen.

Prof. Dr. Rosemarie Tracy studierte Anglistik, Romanistik und Psychologie in Mannheim, Göttingen und den USA. Sie wurde in Göttingen promoviert und habilitierte an der Universität Tübingen. 1995 wurde sie auf eine Professur für Anglistische Linguistik an der Universität Mannheim berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich des Spracherwerbs und der Mehrsprachigkeit bei Kindern und Erwachsenen. Sie ist Mitbegründerin des Mannheimer Zentrums für empirische Mehrsprachigkeitsforschung (MAZEM gGmbH) und engagiert sich in Kooperation mit der Praxis in Transferprojekten.

Aspekte fachlichen und fachdidaktischen Wissens von (angehenden) Lehrkräften im Bereich sprachliche Bildung

Prof. Dr. Albert Bremerich-Vos (Universität Duisburg-Essen)

Was sprachliche Bildung ausmacht, ist nicht leicht zu bestimmen, u.a. deshalb, weil der Bildungsbegriff seit langem strittig (und ideologieträchtig) ist. Komplex und ebenfalls umstritten ist der Begriff der Kompetenz. Unstrittig ist aber, dass fachliches und fachdidaktisches Wissen wesentliche Facetten der professionellen Kompetenz von Lehrkräften sind.

Mittlerweile gibt es einige in der Regel qualitativ angelegte Studien zum Wissen von Deutschlehrkräften, deren Befunde knapp referiert werden. Zur Sprache kommen auch Ergebnisse größerer quantitativer Studien wie FALKO-D, an der Studierende, Referendare und „fertige“ Lehrkräfte teilnahmen, und PlanvoLL-D, die sich auf Referendarinnen und Referendare bezog. Legt man die KMK-„Anforderungen für die Fachwissenschaften und Fachdidaktiken in der Lehrerbildung“ zugrunde, kommt man m. E. nicht umhin, die Resultate der Testungen als unbefriedigend einzustufen. Hervorzuheben ist aber, dass die Befunde im Vergleich mit Mathematik und auch den Naturwissenschaften zurzeit noch ausgesprochen spärlich sind.

Nicht Testungen, sondern langjährige Fortbildungen im Rahmen des von der Mercator-Stiftung finanzierten und von Wilfried Bos (Institut für Schulentwicklungsforschung an der TU Dortmund) geleiteten Projekts „GanzIn“ haben gezeigt, dass viele Deutsch-Lehrkräfte an Gymnasien im Bereich der Diagnostik und der Förderung erheblichen Unterstützungsbedarf haben. Sollen diagnostische Instrumente, z. B. in den Bereichen Lesen, Schreiben und Rechtschreiben, und Förderkonzepte in diesen Domänen breit gestreut werden, helfen tradierte Vorstellungen von Transfer nicht weiter, wohl aber Überlegungen, die u.a. auf Ko-Konstruktion in professionellen Lerngemeinschaften zielen.

 

Prof. Dr. Albert Bremerich-Vos ist Professor i. R. für Linguistik und Sprachdidaktik an der Universität Duisburg-Essen. Er studierte Germanistik, Philosophie, Soziologie und Politikwissenschaft an der RWTH Aachen und legte das 1. und 2. Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien ab. Nach Assistententätigkeit in Aachen folgten Promotion über Sprechakttheorie sowie Habilitation über populäre Rhetorikratgeber. Anschließend war Bremerich-Vos Professor an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, der Universität Hildesheim sowie ab 2007 an der Universität Duisburg-Essen. Neben beratenden Tätigkeiten war er Mitglied des Konsortiums der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) 2011 und 2016.

 

Zum Weiterlesen:

Bremerich-Vos, A. & Dämmer, J. (2013). Professionelles Wissen im Studienverlauf. Lehramt Deutsch. In S. Blömeke, A. Bremerich-Vos, G. Kaiser, G. Nold, H. Haudeck, J.-U. Keßler & K. Schwippert (Hrsg.), Professionelle Kompetenzen im Studienverlauf. Weitere Ergebnisse zur Deutsch-, Englisch- und Mathematiklehrerausbildung aus TEDS-LT (S. 47-75). Münster: Waxmann.

Corvacho del Toro, I. (2013). Fachwissen von Grundschullehrkräften. Effekt auf die Rechtschreibleistung von Grundschülern. Bamberg: University of Bamberg Press.

Jagemann, S. (2015). Was wissen Studierende über die Regeln der deutschen Wortschreibung? – Eine explorative Studie zum graphematischen Wissen. In C. Bräuer & D. Wieser (Hrsg.), Lehrende im Blick. Empirische Lehrerforschung in der Deutschdidaktik (S. 255-279). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Köller, O. (2018). Kompetenzorientierung und Lehrerprofessionalisierung. Ein mühsames Geschäft. In S. Manzel, M. Oberle (Hrsg.), Kompetenzorientierung. Potenziale zur Professionalisierung der Politischen Bildung (S. 57-70). Wiesbaden: Springer Fachmedien.

Pissarek, M. & Schilcher, A. (2017). FALKO-D: Die Untersuchung des Professionswissens von Deutschlehrenden. Entwicklung eines Messinstruments zur fachspezifischen Lehrerkompetenz und Ergebnisse zu dessen Validierung. In S. Krauss, A. Lindl, A. Schilcher, M. Fricke, A. Göhrung, B. Hofmann, P. Kirchhoff & R. H. Mulder (Hrsg.), FALKO. Fachspezifische Lehrerkompetenzen  (S. 67-112). Münster: Waxmann.

Eine berufsbiografische Perspektive auf Professionalisierung am Beispiel migrationsbedingt mehrsprachiger Pädagoginnen und Pädagogen

Dr. Henrike Terhart (Universität zu Köln & Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache)

Die Professionalisierung von Pädagoginnen und Pädagogen als einen dynamischen berufsbiographischen Entwicklungsprozess zu verstehen, ist als Perspektive seit den 1980er Jahren präsent. Entsprechende Phasen, Entwicklungsstadien und Einflussfaktoren von Professionalisierung sind in theoretischen Modellen ausgearbeitet (exempl. Huberman 1989) und im Verhältnis zu weiteren professionstheoretischen Ansätzen bestimmt worden. 

Für die sprachliche Bildung unter den Bedingungen der Migration erscheint hierbei insbesondere die bestehende Mehrsprachigkeit von Lehrkräften und Erzieherinnen und Erziehern mit Zuwanderungsgeschichte als eine biographische Ressource für eine (mehr-)sprachige Bildungsarbeit. Aber werden die bestehenden sprachlichen Ressourcen von im Alltag in mehreren Sprachen agierenden Pädagoginnen und Pädagogen überhaupt als eine solche wahrgenommen und in die professionelle Arbeit eingebunden?

In dem Vortrag wird zunächst die berufsbiographische Perspektive auf Professionalisierung in der Erziehungswissenschaft nachgezeichnet, um im Anschluss einen Überblick über Forschungsergebnisse zu den berufsbezogenen Überzeugungen (Reusser, Pauli & Elmer 2011) von Lehrkräften sowie Erzieherinnen und Erziehern im Umgang mit ihrer Mehrsprachigkeit zu geben. Es wird argumentiert, dass die Einbeziehung und reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen Mehrsprachigkeit als einer biographischen Ressource Ansatzpunkte für den Professionalisierungsprozess im Feld der sprachlichen Bildung bietet.

Dr. Henrike Terhart ist akademische Rätin auf Zeit am Arbeitsbereich Interkulturelle Bildungsforschung der Universität zu Köln und am Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Theorien und Methoden interkultureller Bildung, Schulentwicklung und pädagogische Professionalisierung in der Migrationsgesellschaft sowie Körper und Bild im Kontext von Migration. Am Mercator-Institut koordiniert Henrike Terhart das Weiterqualifizierungsprogramm für geflüchtete Lehrkräfte der Universität zu Köln.

Zum Weiterlesen:

Akbaba, Yaliz/Bräu, Karin/Zimmer, Meike (2013). Erwartungen und Zuschreibungen. Eine Analyse und kritische Reflexion der bildungspolitischen Debatte zu Lehrer/innen mit Migrationshintergrund. In: Bräu, Karin/Georgi, Viola B./Karakaşoğlu, Yasemin/Rotter, Caroline (Hg). Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund. Zur Relevanz eines Merkmals in Theorie, Empirie und Praxis. Münster: Waxmann, 37-57.

Bredthauer, Stephanie/Engfer, Hilke (2016). Multilingualism is great – But is it really my Business? – Teachers’ Approaches to Multilingual Didactics in Austria and Germany. Sustainable Multilingualism 9, 104-121. Download PDF

Brunetti, Gerald J./Marston, Susan H. (2018). A trajectory of teacher development in early and mid-career. In: Teachers & Teaching: Theory & Practice 24 (8), 874-892. Download PDF

Büker, Petra/Rendtorff, Barbara (2015). Sichtweisen von Lehrkräften auf Ethnizität und Geschlecht. Eine Problemanzeige. Zeitschrift für Pädagogik 61(1), 101-117. Download PDF

Edelmann, Doris (2006). Pädagogische Professionalität im transnationalen sozialen Raum. Eine Studie über Sichtweisen und Erfahrungen von Primarlehrpersonen in Bezug auf die kulturelle Heterogenität ihrer Schulklassen. In: Allemann-Ghionda, Christina/Terhart, Ewald (Hg.). Kompetenzen und Kompetenzentwicklung von Lehrerinnen und Lehrern (Zeitschrift für Pädagogik, Beiheft 51), 235-249. Download PDF

Fabel-Lamla, Melanie (2018). Der (berufs-)biographische Professionsansatz zum Lehrerberuf. Zur Relevanz der berufsbiographischen Perspektive in der Lehrerbildung. In: Böhme, Jeanette/Cramer, Colin/Bressler, Christoph (Hg.) Erziehungswissenschaft und Lehrerbildung im Widerstreit?! Verhältnisbestimmungen, Herausforderungen und Perspektiven. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 82-100.

Fabel-Lamla, Melanie/Klomfaß, Sabine (2014). Lehrkräfte mit Migrationshintergrund. Habitussensibilität als bildungspolitische Erwartung und professionelles Selbstkonzept. In: Sander, Tobias (Hg.). Habitussensibilität. Eine neue Anforderung an professionelles Handeln. Wiesbaden: Springer, 209-228.

Gebauer, Miriam/McElvany, Nele/Kluckas, Stephanie (2013). Einstellungen von Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärtern zum Umgang mit heterogenen Schülergruppen in Schule und Unterricht. In: McElvany, Nele/Gebauer, Miriam/Bos, Wilfried/Holtappels, Heinz Günter (Hg.). Jahrbuch für Schulentwicklung 17. Weinheim und Basel: Belz Juventa,191-216. Download PDF

Georgi , Viola B. (2013): Selbstwirksamkeitsüberzeugungen von Lehrkräften mit Migrationshintergrund. Empirische Schlaglichter auf den Umgang mit Mehrsprachigkeit und kultureller Heterogenität. In: Bräu, Karin/Georgi, Viola B./Karakaşoğlu, Yasemin/Rotter, Caroline (Hg). Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund. Zur Relevanz eines Merkmals in Theorie, Empirie und Praxis. Münster: Waxmann, 223-241.

Georgi, Viola B./Ackermann, Lisanne/Karakaş, Nurten (2011). Vielfalt im Lehrerzimmer. Selbstverständnis und schulische Integration von Lehrenden mit Migrationshintergrund in Deutschland. Münster usw.: Waxmann.

Hartwig, Svenca/Schwabe, Franziska (2016). Kulturell-ethnische Heterogenität im Schulalltag. Empirische Analysen zu Einstellungen und Motivation von Lehrkräften. In: Strietholt, Rolf/Bos, Wilfried/Holtappels, Heinz Günter/McElvany, Nele (Hg.). Jahrbuch Schulentwicklung 19. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, 254-276. Download PDF

Huberman (1989). The professional life cycle of teachers. Teachers College Record 91(1), 31-57.

Hüpping, Birgit (2017). Migrationsbedingte Heterogenität. Pädagogische Professionalität von Grundschullehrkräften im Umgang mit Vielfalt. Wiesbaden: Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Karakaşoğlu, Yasemin (2011). Lehrer, Lehrerinnen und Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund. Hoffnungsträger der interkulturellen Öffnung von Schule. In: Neumann, Ursula/Schneider, Jens (Hg.). Schule mit Migrationshintergrund. Münster: Waxmann, 121-135.

Keller-Schneider, Manuela/Hericks, Uwe (2014). Forschungen zum Berufseinstieg. Übergang von der Ausbildung in den Beruf. In: Terhart, Ewald/Bennewitz, Hedda/Rothland, Martin (Hg.). Handbuch der Forschung zum Lehrerberuf. Münster: Waxmann, 386-407.

Lengyel, Drorit/Rosen, Lisa (2015). Diversity in the staff room –Ethnic minority student teachers' perspectives on the recruitment of minority teachers. Tertium Comparationis 21(2). Münster: Waxmann, 161-184.

Panagiotopoulou, Argyro/Rosen, Lisa (2016). Sprachen werden benutzt, "um sich auch gewissermaßen abzugrenzen von anderen Menschen“. Lehramtsstudierende mit Migrationshintergrund plädieren für ein einsprachiges Handeln im schulischen Kontext. In: Geier, Thomas/Zaborowski, Katrin U. (Hg.). Migration: Auflösung und Grenzziehungen. Perspektiven einer erziehungswissenschaftlichen Migrationsforschung. Wiesbaden: Springer VS, 169-190.

Roth, Hans-Joachim/Winter, Christina/Karduck, Stefan/Terhart, Henrike/Gantefort, Christoph (2018). Mehrsprachigkeit im Elementarbereich. KiTa aktuell spezial 1.

Rotter, Carolin (2014). Zwischen Illusion und Schulalltag. Berufliche Fremd- und Selbstkonzepte von Lehrkräften mit Migrationshintergrund. Wiesbaden: VS Verlag.

Schieferdecker, Ralf (2016). Orientierungen von Lehrerinnen und Lehrern im Themenfeld Heterogenität. Eine rekonstruktive Analyse. Opladen etc.: Budrich.

Schlickum, Christine (2013). Professionelle Orientierungen von Lehramtsstudierenden mit und ohne Migrationshintergrund im Umgang mit sprachlicher Vielfalt. In: Bräu, Karin/Georgi, Viola B./Karakaşoğlu, Yasemin/Rotter, Caroline (Hg). Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund. Zur Relevanz eines Merkmals in Theorie, Empirie und Praxis. Münster: Waxmann, 107-117.

Strasser, Josef/Streber, Corinna (2009). Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund. Eine empirische Reflexion einer bildungspolitischen Forderung. In: Hagedorn, Jörg/Schurt, Verena/Streber, Corinna/Warburg, Wiebke (Hg.). Ethnizität, Geschlecht, Familie und Schule. Heterogenität als erziehungswissenschaftliche Herausforderung. Wiesbaden: VS Verlag, 97-126.

Terhart, Ewald (1995). Lehrerbiographien. In: König, Eckart/Zedler, Peter (Hg.). Bilanz qualitativer Forschung, Bd. 2: Methoden. Weinheim: deutscher Studienverlag, 225-264.

Terhart, Ewald/Czerwenka, Kurt/Ehrich, Karin/Jordan, Frank/Schmidt, Hans Joachim (1994). Berufsbiographien von Lehrern und Lehrerinnen. Bern: Lang.

Terhart, Henrike/von Dewitz, Nora (2018). "Sprache und so" –Überzeugungen und Praktiken von Lehrkräften zu Heterogenität im Unterricht mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen. In: von Dewitz, Nora/Terhart, Henrike/Massumi, Mona (2018): Neuzuwanderung und Bildung. Eine intersdisziplinäre Perspektive auf Übergänge in das deutsche Bildungssystem. Weinheim: Beltz Juventa, 268-291.

Wegner, Anke (2018). Biographie und professionelle Entwicklung im Kontext der Mehrsprachigkeit von Schule und Unterricht. In: Dirim, Ínci/Wegener, Anke (Hg.). Normative Grundlagen und reflexive Verortungen im Feld DaF_DaZ. Oplanden: B. Budrich, 249-278.

Dokumentation der Jahrestagung 2019