08.06.2017
Bericht

Lesen und Schreiben. Partizipation durch literale Bildung

Lesen und Schreiben gehört zu den zentralen Kompetenzen in fast allen Bereichen des Lebens: von der Schule über die Berufsausbildung bis zur Teilhabe an der Gesellschaft. In der Forschung haben diese Themen eine lange Tradition. Dennoch gibt es noch immer offene Fragen, die im Rahmen der vierten Jahrestagung des Mercator-Instituts „Lesen und Schreiben. Partizipation durch literale Bildung“ gestellt und diskutiert wurden. Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie die Dokumentation der Vorträge, Symposien und Workshops.

Welche Funktionen nehmen Lesen und Schreiben im Fachunterricht ein? Wie kann man Mehrsprachigkeit konkret beim Erwerb von Lese- und Schreibkompetenzen nutzen? Und wie gelingt literale Bildung bei neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern? Diesen Fragen widmete sich die vierte Jahrestagung des Mercator-Instituts „Lesen und Schreiben. Partizipation durch literale Bildung“ am 20. und 21. Februar 2017 im KOMED im Mediapark in Köln. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde das Thema beleuchtet, im Mittelpunkt stand der Austausch innerhalb der wissenschaftlichen Community ebenso wie der Transfer zwischen Wissenschaft, Bildungsadministration und Praxis. Zwischen 2015 und 2017 hat das Mercator-Institut 15 Forschungs- und Entwicklungsprojekte gefördert, die sich an 26 Hochschulen für eine Verbesserung der Lehrkräfteausbildung im Bereich sprachliche Bildung eingesetzt und Forschungsvorhaben umgesetzt haben. Die Ergebnisse dieser Arbeit stellten die Projekte im Rahmen der Tagung vor. Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie die Dokumentation der Vorträge, Symposien und Workshops.

Tagungsfilm

Moderatorin Donya Farahani hat Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer unter anderem zu zentralen Aspekten des Tagungsthemas sowie Gelingensbedingungen für die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Bildungsadministration und Praxis befragt.