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Hörverstehen von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Das Hörverstehen ist trotz seiner Relevanz für die Alltagskommunikation und Bildungsprozesse bislang seltener untersucht worden als andere sprachliche Kompetenzen (Eckard 2010; Imhof 2010; Dietz 2017; Namaziandost et al. 2019). Derzeit liegen keine Studien vor, die sich mit der Entwicklung entsprechender Leistungen bei neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern beschäftigt haben.

An diesem Desiderat setzt das Teilprojekt Hörverstehen von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern an. Es geht den folgenden Fragestellungen nach:

  • Welche Hörverstehensleistungen, im Sinne des Umfangs und der Tiefe des auditiven Verstehens, weisen neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler im Deutschen, Englischen und der Familiensprache Russisch auf und wie ändern sich diese im Laufe der Zeit?
  • Welche Rolle spielen individuelle Merkmale der untersuchten Personen für die erzielten Leistungen und angewandten Strategien?

Geplant ist eine mehrfache Erfassung der Hörverstehensleistungen mit Hilfe von Multiple-Choice-Fragen zu spezifischen Audiotexten sowie retrospektiven Fragen zur Strategienutzung in einer Subgruppe des Gesamtprojekts Sprachliche Entwicklung neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler im Regelunterricht

Auf einen Blick

Ziel

Ziel des Projekts ist es, die Entwicklung von Hörverstehensleistungen neu zugewanderter Schülerinnen und Schüler zu erfassen und zu untersuchen. 

Laufzeit

Februar 2021 - Dezember 2022

Projektleiterin

Dr. Evghenia Goltsev

Projektteam

Anastasia Knaus