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Entwicklung der Sprachbewusstheit von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern

Mehrsprachige Personen verfügen neben ihren Kompetenzen in den verschiedenen Einzelsprachen auch über sprachenübergreifende Fähigkeiten. Hierzu zählt insbesondere die sogenannte Sprachbewusstheit, die in diesem Projekt untersucht werden soll. Sprachbewusstheit wird häufig auch unter dem englischen Begriff Language Awareness behandelt. Es existieren unterschiedliche Definitionen, wie die des National Congress on Language Education (1985): "Language awareness is a person’s sensitivity to and conscious perception of the nature of language and its role in human life" (für einen Überblick siehe z. B. Tajmel 2017).

Das Projekt untersucht die Frage, welchen Verlauf sprachenübergreifende Fähigkeiten, wie die Sprachbewusstheit, von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I im Vergleich zu Regelschülerinnen und -schülern nehmen. Hierfür erheben die Wissenschaflerinnen und Wissenschaftler Testdaten zu zwei Messzeitpunkten mit einem halben Jahr Abstand, einerseits von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern, die Russisch als Erstsprache erworben haben und Deutsch als Zweitsprache sowie weitere Fremdsprachen erlernen, und andererseits von nicht zugewanderten Schülerinnen und Schülern, die Deutsch als Erstsprache erworben haben und weitere Fremdsprachen erlernen. Die Entwicklungen der Sprachbewusstheit dieser beiden Gruppen werden beschrieben und miteinander verglichen.

Auf einen Blick

Ziel

Das Projekt zielt darauf ab, Entwicklungen der Sprachbewusstheit von neuzugewanderten Schülerinnen und Schülern zu erfassen.

Laufzeit

Februar 2021 - Dezember 2022

Projektleiterin

Dr. Stefanie Bredthauer

Projektteam

Teresa Barberio
Dr. Evghenia Goltsev
Jun.-Prof. Dr. Nora von Dewitz