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Lehrerfortbildung

in der Migrationsgesellschaft

In der Einwanderungsgesellschaft benötigen Lehrerinnen und Lehrer gerade im Bereich Sprachbildung wichtige Kompetenzen, um ihren Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden. Studium und Referendariat legen die Basis für die adäquate Begleitung der Sprachentwicklung von Schülerinnen und Schülern und für die gezielte Sprachförderung in heterogenen Lerngruppen. Im Beruf wird diese Professionalisierung vertieft, idealerweise begleitet von wirksamen Fort- und Weiterbildungen.

Die aktuelle Fort- und Weiterbildungspraxis im Bildungsbereich wird derzeit kritisch gesehen. Fortbildungen sind bisher vorwiegend individuell und punktuell angelegt. Inhaltlich gibt es nur wenige Vorgaben, Lehrerinnen und Lehrer wählen individuell anhand eigener Bedürfnisse oder Interessen. Oft finden Fortbildungen nach dem Unterricht und außerhalb der Schule statt und bleiben so ohne Bezug zur pädagogischen Praxis vor Ort und Inhalte werden oft nicht ins Kollegium transferiert.

Ziel des Projektes ist es, einen Überblick über die aktuelle bundesweite Fortbildungslandschaft zu erstellen, vor dem Hintergrund der bisherigen Forschungsergebnisse adäquat einzuordnen und Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten. In Kooperation mit dem Forschungsbereich des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) führt das Mercator-Institut eine bundesweite Erhebung zu den aktuellen Qualifizierungsangeboten für Lehrkräfte zu den Themen sprachliche Bildung und Förderung sowie sprachliche und kulturelle Heterogenität durch.

Auf einen Blick

Ziel

Ziel des Projektes ist es, einen Überblick über die aktuelle bundesweite Fortbildungslandschaft zu erstellen, vor dem Hintergrund der bisherigen Forschungsergebnisse adäquat einzuordnen und Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten.

Partner

Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)

Laufzeit

April 2015 bis September 2016

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