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08. Oktober 2021AktuellesTermine

Save the Date: Jahrestagung des Mercator-Instituts am 28. und 29. März 2022

Sprachliche Kompetenzen entscheiden wesentlich über Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe. Verschiedene Bildungsvergleichsstudien der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass nicht alle Schülerinnen und Schüler über ausreichende Lese- und Schreibfertigkeiten verfügen. Um das zu ändern und Kinder bestmöglich sprachlich zu fördern, ist es zentral, dass sich all die Akteurinnen und Akteure systematisch vernetzen, die an sprachlicher Bildung beteiligt sind. Dazu gehören neben den pädagogischen Fach- und Lehrkräften auch Verantwortliche aus Bildungsverwaltung und -politik sowie Forscherinnen und Forscher. An Stelle von Einzelprojekten und Adhoc-Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen ist eine Gesamtstrategie für sprachliche Bildung gefragt, in der Expertisen aller Akteurinnen und Akteure gebündelt, wirksame Maßnahmen in die Breite getragen und Synergien genutzt werden.

Wie kann sprachliche Bildung gemeinsam und systematisch verbessert werden? Welche Strukturen sind nötig, damit sich die unterschiedlichen verantwortlichen Akteursgruppen vernetzen? Und wie lässt sich Kooperation konkret auf- und ausbauen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich die neunte Jahrestagung des Mercator-Instituts Gemeinsam für sprachliche Bildung – systematisch und vernetzt am 28. und 29. März 2022 in Köln.

Die Hauptvorträge halten Prof. Dr. Afra Sturm (Fachhochschule Nordwestschweiz) und Prof. Dr. Olaf Köller (IPN  Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik). In Vorträgen, Fachgesprächen, Symposien und einem Workshop wird das Thema aus wissenschaftlicher, praktischer und politischer Perspektive diskutiert. Darüber hinaus feiern wir am Abend des ersten Veranstaltungstages das zehnjährige Jubiläum des Mercator-Instituts. Weitere Informationen zum Programm der Tagung finden Sie auf der Tagungswebsite.

Im Rahmen der Jahrestagung findet am 28. März 2022 auch eine Tagung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Qualifikationsphasen statt. Promovierende und Postdocs im interdisziplinären Feld der Erziehungswissenschaft, der Bildungsforschung, der Psychologie, der (Psycho-)Linguistik, der Sprach- und Fachdidaktik und der interkulturellen Kommunikation, die an Forschungsvorhaben zu sprachlichen Lehr-Lernprozessen in Bildungsinstitutionen (mit-)arbeiten, sind dazu eingeladen, Beiträge einzureichen. Den Call for Papers und weitere Informationen gibt es demnächst auf der Website.


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