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09. Juli 2018 Aktuelles Pressemitteilungen

Ferienschule für geflüchtete Jugendliche

In der Sommerschule Mein Veedel unterrichten Lehramtsstudierende der Universität zu Köln jugendliche Flüchtlinge in deutscher Sprache.

Die Sommerschule bietet ca. 50 neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern eine intensive Förderung in der deutschen Sprache. Den Unterricht übernehmen Lehramtsstudierende der Universität zu Köln. Die Jugendlichen können durch das Programm ihre Ferien für die Vorbereitung auf das neue Schuljahr nutzen. Neben der sprachlichen Förderung erfahren sie mehr über ihre unmittelbare Umgebung und die Stadt Köln und erleben diese als einen identitätsstiftenden Lebensmittelpunkt. Höhepunkt und Abschluss bildet eine Theaterperformance, zu der Freunde, Familien und alle Interessierten eingeladen sind. Mit Hilfe von neu gelernten sprachlichen Mitteln bringen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Studierenden ihre Erfahrungen in und mit der Stadt Köln auf die Bühne.

Termin
Sommerschule: 9. bis 20. Juli
Adolf-Kolping-Hauptschule in Köln-Kalk
Abschlussveranstaltung am 20. Juli 2018 um 14.00 Uhr in der Aula der Adolf-Kolping-Hauptschule

Die Ferienschule Mein Veedel ist Teil des Kooperationsprojekts Sprachliche Bildung des Instituts für Deutsche Sprache und Literatur II und des Mercator Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln. Dozentinnen der Sprachdidaktik konzipieren eine zweiwöchige Sommerschule, die von Lehramtsstudierenden als praxisorientierter Baustein ihrer Ausbildung im Fach Deutsch durchgeführt wird. Während der Ferienschule erhalten die Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, Erfahrungen im Unterricht mit neu zugewanderten Jugendlichen zu sammeln und einen an die Zielgruppe orientierten Deutschunterricht effektiv zu gestalten.

Kooperationspartner des Projekts sind das Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration Köln (ZMI) sowie die Zukunftsstrategie Lehrerinnenbildung (ZuS), gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung. Das Projekt wird unterstützt durch die Alfred Neven DuMont-Stiftung sowie die Annemarie und Helmut Börner Stiftung.


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