Diskussion

Mehrsprachigkeit - Integration - Internationalität

Festvortrag von Michael Becker-Mrotzek beim Jahresempfang des Rektors der Universität zu Köln 2012



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Mehrsprachigkeit beim Mercator-Institut

Unter Mehrsprachigkeit versteht man die Fähigkeit einzelner Personen, mehr als eine Sprache zu sprechen und sich in der Kommunikation unterschiedlicher Sprachen zu bedienen (individuelle Mehrsprachigkeit). Mehrsprachigkeit entwickelt sich in einer Gesellschaft u.a. durch Zuwanderung. Auch wenn sich Nationalstaaten in der Regel über die Entscheidung für eine Sprache definieren, so ist Mehrsprachigkeit im alltäglichen Leben historisch wie aktuell der Normalfall und stellt für die Gesellschaft wie für das Individuum eine Ressource dar. Das Potenzial an Sprachkenntnissen und Sprachlernerfahrungen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, sollte daher gefördert werden. Das schließt den Ausbau und die Nutzung der Sprachkompetenzen in der Erstsprache ein.

Das Mercator-Institut ist Kooperationspartner bei der Evaluation der Staatlichen Europa-Schulen Berlin. An diesen Schulen werden Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Erstsprachen gemeinsam zweisprachig unterrichtet. Seit Anfang 2014 erhebt die EUROPA-Studie sprachliche, fachliche und interkulturelle Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler der Europa-Schulen und vergleicht sie mit konventionell unterrichteten Schülerinnen und Schülern.

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