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Wirksamkeit von Sprachförderung

Die Bildungsdirektion Zürich hatte sich selbst zum Ziel gesetzt, bei der Neuausrichtung ihrer Bildungsplanung wissenschaftliche Erkenntnisse stärker einzubinden. Daher hat sie eine Expertise in Auftrag gegeben, die den aktuellen Forschungsstand aufzeigt und als wissenschaftliche Grundlage für eine Strategie zur koordinierten und durchgängigen Sprachförderung in allen Bildungsetappen von der frühen Kindheit über die Primarschule bis zur Sekundarstufen dient.

Die Expertise stellt eine Analyse internationaler Studien dar und gibt eine Übersicht darüber, welche Faktoren empirisch belegt zu einer wirksamen Sprachförderung beitragen. Ein Merkmal etwa ist die sinnhafte Einbettung der Sprachförderung in den Unterricht (Situierung): Kinder und Jugendliche sollen erkennen, welchen Sinn eine Aufgabe hat und welche Wirkung sie mit dem Ergebnis erzielen können. Eindeutige Befunde gibt es auch zur Wirksamkeit kooperativer Lernformen: In der Interaktion mit Lehrpersonen oder Gleichaltrigen lernen die Schülerinnen und Schüler, sich in die Perspektive ihres Gegenübers hineinzuversetzen und so zu formulieren, dass ihre Absichten und Ziele für den anderen erkennbar sind. Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Analyse ist, dass die Verankerung sprachlicher Bildung und Förderung im pädagogischen Konzept einer Bildungseinrichtung und die kontinuierliche Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte zentrale Voraussetzungen für eine wirksame Sprachförderung sind.

Die Expertise wurde im September 2013 veröffentlicht.

Auf einen Blick

Ziel

Im Auftrag der Bildungsdirektion Zürich wurde eine Expertise erstellt, die den aktuellen Forschungsstand aufzeigt und als wissenschaftliche Grundlage für eine Strategie zur koordinierten und durchgängigen Sprachförderung in allen Bildungsetappen dient.

Auftraggeber

Bildungsdirektion Zürich

Partner

Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz

 

 

 

Laufzeit

November 2012 bis April 2013

Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter

Simone Jambor-Fahlen

Markus Linnemann

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